Bootcamp Teil 1

Eingetragen am 30 Mai 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie Aus der Szene, BDSM-Geschichten |

dare or not ist das Pseudonym eines Transboys, der sich einer unglaublichen Herausforderung gestellt hat. Einem Bootcamp der etwas härteren Gangart.

Seine Erlebnisse hat er für uns aufgezeichnet und ich werde sie Euch ab heute in 9 Teilen präsentieren. Es lohnt sich jeden einzelnen Teil zu lesen.

dare or not wird sich sicher über Kommentare freuen.

Gute Unterhaltung wünscht Euch

Die Tussi de Luxe

Bootcamp - Ein Erlebnis in Neun Teilen - 1. Teil

Die folgende Geschichte ist die Nacherzählung eines Camps welches so tatsächlich stattgefunden hat. Nichts davon ist erfunden – aber Manches ist ausgelassen. Ich beschränke mich auf das was ich erlebt habe und natürlich stellt es ausschließlich meine Sichtweise der Dinge dar. Manches habe ich als zu privat eingestuft und überhaupt nicht erzählt. Die, anstatt der Namen, verwendeten Initialen, haben keinen Bezug zu den tatsächlichen Namen. A,B und C sind die Aktiven, M ist die neutrale Beobachterin, Y und Z zwei Passive, so wie ich.

Teil 1

Mein Faible für alles was irgendwie militärisch ist, ist schon uralt. Schon in Teeniejahren habe ich ausgemusterte BW-Kleidung getragen, sehr zum Leidwesen meiner Eltern. Entsprechende Filme haben mich fasziniert, selbst dann wenn die Story dünn war, mein Kopfkino haben sie beflügelt. Leider habe ich lange Zeit nur wenige Gleichgesinnte gefunden, die meinen Faible teilten, so dass das, was ich gerne erleben wollte und von dem ich mir nicht sicher war, ob ich es dann tatsächlich noch prickelnd finde, ein Traum und Wunschdenken blieb. Bis zum letzten Wochenende.

Über die SZ hat sich ein kleiner privater Spielkreis gefunden, dem auch noch ein wunderbares, privates, abgelegenes Gelände auf dem ausreichend Platz, Matsch und was man sonst noch so benötigt, zur Verfügung steht.

Nach einigen Terminschwierigkeiten war es dann am 1./2. August endlich soweit. 15:00 bis 15:00 Uhr war die Ansage.

Ich fuhr frühzeitig los um anzukommen und die Leute, die ich schon von einem Treffen ohne Bootcamp kannte, zu begrüßen. Auf der Fahrt stand ich eine Stunde genervt im Stau und war mir so gar nicht mehr sicher, ob ich das Alles wirklich wollte.

Um 14.00 Uhr kam ich im Camp an und es gab ein knappes Hallo von A – einem der Aktiven - und dann führte man mich in den Keller, wo in einem kleinen, dreckigen und feuchten Raum meine beiden Mit-Leidenden schon hinter einer Gittertüre verschlossen waren. Dem Stau sei zu danken, dass ich eine Stunde mehr im Warmen sitzen durfte. Wir begrüßten uns und ich erfuhr, dass mir zwei Stunden feuchter Keller mit Militärmusik-Beschallung entgangen waren – sagt ich schon einmal, dass ich Staus liebe?

Man überreichte mir ein DIN A4 Blatt mit dem Auftrag einen zweiseitigen Aufsatz zum Thema „Warum bin ich hier“ zu schreiben. Ratlosigkeit. Nehme ich das jetzt ernst oder schreibe ich einfach irgendeinen Blödsinn dahin? Meine zwei Kameraden Y und Z habe ich befragt, aber da kam wenig Hilfreiches. Also habe ich immerhin eine gute halbe Seite in großer Schrift hinbekommen und mich für ehrlich sein entschieden – und zum ersten Mal kam mir der Gedanke: „Na das kann ja heiter werden, wenn du jetzt schon Schiss davor hast, dich in die Nesseln zu setzen.

Das Blatt wurde nach ungefähr einer halben Stunde wieder abgeholt, derweil die gefühlte Raumtemperatur gesunken und zum Ausgleich die gefühlte Luftfeuchtigkeit weiter gestiegen war. Wir quatschten, ab und zu hörten wir jemanden die Holztreppe in die Wohnung und wieder runter steigen. Wir fanden es ein bisschen unfair, dass DIE in der Sonne stehen durften.

Die Zeit verging langsam, bis M uns drei Kartons brachte mit der Ansage, alle Privatklamotten dort hinein zu packen. Mein und Zs Einwand, wir hätten unsere Arbeitskleidung schon an, wurde mit einem „schon ok“ quittiert. Also klappten wir die Kartons auf und warteten darauf, dass die Zeit verging.

Fortsetzung folgt…

Kommentare

1 Kommentar vorhanden für “Bootcamp Teil 1”

  1. Steffi de Luxe schrieb am 31 Mai 2010 um 8:23 am

    Wie gut, dass es eine Fortsetzung geben wird…

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