Bootcamp Teil 3

Eingetragen am 18 Juli 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie BDSM-Geschichten |

Bootcamp - Ein Erlebnis in Neun Teilen - 3. Teil

Die folgende Geschichte ist die Nacherzählung eines Camps welches so tatsächlich stattgefunden hat. Nichts davon ist erfunden – aber Manches ist ausgelassen. Ich beschränke mich auf das was ich erlebt habe und natürlich stellt es ausschließlich meine Sichtweise der Dinge dar. Manches habe ich als zu privat eingestuft und überhaupt nicht erzählt. Die, anstatt der Namen, verwendeten Initialen, haben keinen Bezug zu den tatsächlichen Namen. A,B und C sind die Aktiven, M ist die neutrale Beobachterin, Y und Z zwei Passive, so wie ich.

Teil 3

Zwischendrin gab es hier und da praktischerweise ein paar Pfützen, matschige Stellen – und ich hab’s geschafft mich neben die frischen Pferdeäpfel zu werfen. Später durften wir die Pferdetraufe mit Heu von einem großen Stapel füllen und bekamen dafür 25 min Zeit. Das haben wir wider Erwarten locker geschafft, weil Y die Idee hatte das Heu nicht mit der Hand zu transportieren, sondern auf eine herumliegende Plane zu laden – so dass wir nur fünf oder sechs mal laufen mussten. C’s Blick sprach Bände! Man muss sich auch über kleine Siege freuen können. Also, mich hat’s gefreut!

In der nachfolgenden Pause in der Kaffee ein paar Kalorien für uns, und ich weiß nicht was für die Aktiven,erholten wir uns dürftig, um anschließend nach ein paar Boxhandschuhen in der Werkstatt suchen, was uns nach einmaligem Quängeln beim Cheffe „Da sind aber keine Boxhandschuhe“ auch gelang. Für’s Quängeln bekam Z ordentlich Dresche während Y und ich versuchten je einen der Handschuhe zu reinigen - schnell und gründlich ist ein blöde Kombination! A schwang weiterhin locker die Peitsche während Z am Pranger hing und irgendwo zwischen Leiden und Genießen schwebte.

Anschließend bekamen wir den Auftrag den Grill anzufeuern, damit Würstchen und Co für die schwer an Verantwortung Tragenden zum Abendessen zubereitet werden konnte. C band mich schließlich los – welch ein Genuss sich frei bewegen zu können ohne ständig durch die Kette behindert zu werden – und ich durfte für das leibliche Wohl am Tisch der herrschenden Klasse sorgen. Ich habe mich redlich bemüht – von links anzureichen, nicht durch laufende Gespräche zu greifen – und die Zeit, die ich nicht gebraucht wurde, mit dem Rücken zur Gesellschaft zwei Meter im Abseits auf einem Stuhl verbracht. Es war ein sonderbares Erlebnis. Ich konnte jedes Wort hören, die Gespräche verfolgen, mir meine Gedanken dazu machen, aber mich auch nicht beteiligen. So war meine Aufmerksamkeit geteilt. Zum Einen ganz bei mir und der Situation, in der ich mich erstaunlich wohl fühlte, zum Anderen bei den Leuten in meinem Rücken, die sich über Gott und die Welt und über die noch ausstehende Tour, durch den Waldbach am Rande des Geländes, unterhielten.

M holte Hasenbabys aus dem Stall und verteilte sie an Alle, die Lust auf etwas Kuscheliges hatten – ich bekam auch eines. Da saß ich nun auf meinem Stuhl, ein Hasenbaby auf dem Schoß und wartete auf Aufforderungen oder Nebensätze die mir anzeigten, dass ich gebraucht wurde. Die Situation war ein Stück weit skurril, aber für mich von einer ruhigen Gelassenheit, die ich mit Erstaunen zur Kenntnis nahm.

Fortsetzung folgt…

Kommentare

2 Kommentare vorhanden für “Bootcamp Teil 3”

  1. Frank Hartmann schrieb am 12 August 2010 um 5:47 pm

    So ein Häslein hätte ich dann auch gerne auf dem Schoß :-)
    Ich bin da mal auf den Fortgang der Ereignisse gespannt.

    Liebe Grüße Frank

  2. dare or not schrieb am 13 August 2010 um 7:15 pm

    Das mit dem Hasen war gar nicht so einfach… mir wurde bösestes angedroht, sollte das Tier stürzen oder sonstwie zu potentiellem Schaden kommen während ich mit einer Hand die Wünsche erfüllte.
    Dem Häslein ist aber nix passiert. :)

Hinterlassen Sie einen Kommentar

       (optional)

        (optional)

   (optional)

This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)

Spamschutz: Bitte trage die 5 Zeichen (0-9 und A-F) ein.

  

Ohje, das kann ich nicht lesen. Bitte, generiere mir