Bootcamp Teil 2
Eingetragen am 18 Juni 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Aus der Szene, BDSM-Geschichten | 1 Kommentar
Bootcamp - Ein Erlebnis in Neun Teilen - 2. Teil
Die folgende Geschichte ist die Nacherzählung eines Camps welches so tatsächlich stattgefunden hat. Nichts davon ist erfunden – aber Manches ist ausgelassen. Ich beschränke mich auf das was ich erlebt habe und natürlich stellt es ausschließlich meine Sichtweise der Dinge dar. Manches habe ich als zu privat eingestuft und überhaupt nicht erzählt. Die, anstatt der Namen, verwendeten Initialen, haben keinen Bezug zu den tatsächlichen Namen. A,B und C sind die Aktiven, M ist die neutrale Beobachterin, Y und Z zwei Passive, so wie ich.

Teil 2
Schließlich kam M wieder und zeigte sich entrüstet darüber, dass wir noch gar nicht ausgezogen wären. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob wir das wirklich falsch verstanden hatten, oder ob die zwei Strafpunkte fürs Nicht-Ausziehen schon gleich mit einkalkuliert waren. Also haben wir uns, nach ein bis zwei ungläubigen Fragen, ausgezogen und durften dann endlich auch in die Sonne – standen dort aber auch ein wenig unsicher und bedröppelt im Hof wo A, B und C uns schon erwarteten, um uns gemeinsam durch die folgenden 24 Stunden zu führen. M stand mit dem Fotoapparat bereit und knipste gleich drauf los. Sie hatte außerdem den Part des neutralen Beobachters.
Es gab eine Ansprache von C – ein bisschen improvisiert - über das was uns erwartet und was wir sind, nämlich Nichts! Irgendwie war mir noch nach Lachen, gemischt mit der Peinlichkeit da nackt umherzustehen. Noch war das Mitmachen eine reine Willenssache – und ich wollte dieses Spiel ausprobieren.
Unsere „Aufsätze“ waren bewertet worden und ich bekam zum ersten Mal den Titel „Musterschüler“ - immerhin mit einem „befriedigend“ - der mich die nächsten 24 Stunden begleiten sollte und meist nicht unbedingt schmeichelhaft gemeint war. Nacheinander durften wir uns dann von B gründlich mit dem Gartenschlauch reinigen lassen. Anschließend wurden die Strafpunkte für die Aufsätze und für’s Nicht –Ausziehen von A mit der Peitsche abgegolten. Für mich war es die erste Bekanntschaft mit einer Peitsche und ich war mehr als nur ein bisschen angespannt. So aus dem Nichts heraus fand ich es ziemlich heftig – vor allem nachdem ich bei Y schon zugeschaut hatte. A allerdings kam nach ein paar Schlägen zu mir und frage ob es ok sei – er könne mich überhaupt nicht einschätzen. Ein sehr schöner Zug, der es mir möglich machte, mich auf des Spiel einzulassen – und mich nicht im mindesten aus der noch ungewohnten Rolle kippen lies. Als Musterschüler hatte ich dann die Ehre mich bei A auf Knien zu bedanken – verdammt, ich kann noch nicht mal einen einfachen Satz den man mir vorsagt behalten! C half mir weiter, was hat mich mehr gewurmt hat, als die Aktion an sich. Wir bekamen unsere T-Shirts zurück und einfache One-fit-all Hosen mit schmeichelhaftem Schnitt in schickem, gedeckten grün und weil C so ein Menschenfreund ist auch noch einen Gürtel in Form eines Stückes Strick. Zur Stärkung des Teamgeistes wurden wir mit einer Kette um die Hüften aneinander gekettet und man erklärte uns die Grundzüge der militärischen Fortbewegung, die wir mehr oder weniger (eher weniger) erfolgreich nach einigem Üben umsetzten.

Der erste Ausflug ins wunderschöne Gelände stand an – schade, dass wir davon nicht viel mehr sahen, als Dreck gemischt mit Pferdemist direkt vor unsere Nase. Diese tiefste Gangart hat etwas ziemlich Erdverbundenes und ist dabei auch noch höllisch anstrengend. Beim zweiten sich-in-den-Mist werfen ist es dann auch schon egal und Dreck verdeckt die mangelnde Sonnenbräune. Beim Endspurt im Kriechen habe ich meinem vorläufigen Titel „Musterschüler“ alle Ehre gemacht und wurde Erster (ich bin doch sonst nicht so ein Streber? ). Als Belohnung habe ich eine von C selbstgedrehte Zigarette bekommen – und wir alle ein bisschen Zeit zum Ausruhen um anschließend es ein kleines Fitnessprogramm mit Kniebeugen und Liegestützen (kann ich nicht – also zumindest keine richtigen) zu absolvieren.
Y hob sich als Sportler von Z und mir um Welten ab. Mein Neid war ihm sicher – auch ein bisschen auf diesen unglaublichen Ehrgeiz im sportlichen Bereich. Danach ein bisschen laufen, was auch Dank Zs und meiner nicht vorhandenen Kondition eher kürzer denn länger ausfiel.
Fortsetzung folgt…
Partyalarm in Kölle!
Eingetragen am 11 Juni 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Neues von TOXYD | Kommentieren
Miguel – der „danebenschlaeger“ aus der SZ ist seit Jahren ein Garant für exklusive und ausgefallene Partys. Mit seinen Black-Blood-Partys zog er Partyvolk aus ganz Deutschland an. Nach einer kreativen Pause ist er mit seinem Team wieder am Start und präsentiert ein völlig neues Konzept.
Am 3. Juli, also einen Tag vor der Kölner CSD-Parade, startet der erste Kölner „kultUrschock“ als Preparty für den CSD 2010.
Als Veranstaltungsort wählte Miguel das Gelände des Kölner Künstlers Odo Rumpf (www.odonien.de).
Warum kultURschock?
Kult
Wenn das Konzept aufgeht und die Party so gut angenommen wird wie geplant, dann könnte ein neuer Kult in der Szene entstehen.
UR
Das Gelände ist eine, in Deutschland wohl einmalige, Partylocation im Herzen von Köln. Miguel beschreibt sie in seiner Ankündigung als eine abgefahrene Underground-Location, eine Mischung zwischen Schrottplatz, Atelier, Museum und Werkstatt.
schock
Normalerweise ist dieses Gelände eher ein Ort der Kunst und harmloser Veranstaltungen. Aber an diesem Abend wird es sich zu einem BDSMigen Sündenpfuhl im Schatten zweier riesiger Bordelle entwickeln.
In der natürlichen Umgebung soll eine Party- und Spiellandschaft aufgebaut werden, die mit Stahl-SM-Möbeln von Era-Design bestückt wird.
Dancefloor, Chill-Zonen, Barbeque und mehrere Bars, Licht- und Feuerspiele sollen für unvergessliche Momente sorgen.
Sofern das Wetter mitspielt ist reichlich Raum für Outdoorspiele gegeben. Falls nicht, ist genügend überdachter Raum und Indoorbereich vorhanden.
Gefahrenhinweis:
Das Gelände ähnelt in seiner Beschaffenheit einem Schrottplatz, mit den entsprechenden Gefahren für Schuhwerk und Ähnlichem. Daher weist der Veranstalter ausdrücklich darauf hin, entsprechend vorsichtig zu sein und eher ein robustes Schuhwerk den High Heels vor zu ziehen. Stillettos sind zwar dort möglich, könnten aber zu Unfällen führen.
Einlass ab 21:30 Uhr
Eintritt: 15 Euro (Mindestverzehr 7 Euro)
Dresscode Szene entsprechend (keine Straßenkleidung)
Orgateam:
danebenschlaeger
luana1272
sammael
Info Email: karten@black-blood-party.de
HomePage: http://www.kult-ur-schock.de
CSD 2010
Eingetragen am 9 Juni 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Aus der Szene, Neues von TOXYD | Kommentieren

Die neue Christopher-Street-Day-Saison ist schon in vollem Gange. Am letzten Wochenende feierten 12.000 Besucher bei strahlendem Sonnenschein in der Landeshauptstadt von NRW den CSD. Es werden noch viele kleine und große Städte folgen und friedlich, fröhlich und bunt den Christopher-Street-Unruhen in New York gedenken und für gleiche Rechte, Toleranz und Akzeptanz demonstrieren.
Das nächste und sicherlich größte Fest dieser Saison wird am ersten Juliwochenende stattfinden und wieder zigtausend Besucher aus Nah und Fern anlocken.
Neben der prunkvollen Parade werden wieder viele Parties auf die Beine gestellt werden, auf denen fantasievolle Kostümierungen gerne gesehen werden.
Seit einigen Jahren nehmen auch SMler an den Umzügen und sonstigen Veranstaltungen teil. Teilweise ebenfalls in abenteuerlichen Verkleidungen.
Um dem ewigen Schwarz der SMler ein wenig Farbe zu geben hat TOXYD eine neue Generation Fesseln und Knebel in sein Programm aufgenommen. Handgefertigte Schmuckstücke aus der Werkstatt in Hamburg. Jedes Teil ein Einzelstück.
Besonders die pinkfarbigen Modelle sind doch wie geschaffen für den Auftritt beim CSD.
Aber auch auf jeder Party ist die TRINITY-Kollektion ein Knaller, Eyecatcher und so richtig schick. Funkelnde Swarowski-Steinchen geben dem Halsband für SIE einen glamourösen Touch.
Und hier jetzt ein paar Termine für die nächsten CSD-Veranstaltungen:
19.06.2010 - Berlin
02.07. - 04.07.2010 – Köln
03.07. -11.07.2010 – Leipzig
16.07. - 17.07.2010 – Frankfurt/Main
17.07- 18.07.2010 – München
31.07.- 08.08.2010 – Hamburg
Dies ist nur eine kleine Auswahl und erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Termine.
Wir wünschen Allen, die an der ein oder anderen Veranstaltung teilnehmen, viel Freude und gutes Gelingen.
Bootcamp Teil 1
Eingetragen am 30 Mai 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Aus der Szene, BDSM-Geschichten | 1 Kommentar
dare or not ist das Pseudonym eines Transboys, der sich einer unglaublichen Herausforderung gestellt hat. Einem Bootcamp der etwas härteren Gangart.
Seine Erlebnisse hat er für uns aufgezeichnet und ich werde sie Euch ab heute in 9 Teilen präsentieren. Es lohnt sich jeden einzelnen Teil zu lesen.
dare or not wird sich sicher über Kommentare freuen.
Gute Unterhaltung wünscht Euch
Die Tussi de Luxe
Bootcamp - Ein Erlebnis in Neun Teilen - 1. Teil
Die folgende Geschichte ist die Nacherzählung eines Camps welches so tatsächlich stattgefunden hat. Nichts davon ist erfunden – aber Manches ist ausgelassen. Ich beschränke mich auf das was ich erlebt habe und natürlich stellt es ausschließlich meine Sichtweise der Dinge dar. Manches habe ich als zu privat eingestuft und überhaupt nicht erzählt. Die, anstatt der Namen, verwendeten Initialen, haben keinen Bezug zu den tatsächlichen Namen. A,B und C sind die Aktiven, M ist die neutrale Beobachterin, Y und Z zwei Passive, so wie ich.

Teil 1
Mein Faible für alles was irgendwie militärisch ist, ist schon uralt. Schon in Teeniejahren habe ich ausgemusterte BW-Kleidung getragen, sehr zum Leidwesen meiner Eltern. Entsprechende Filme haben mich fasziniert, selbst dann wenn die Story dünn war, mein Kopfkino haben sie beflügelt. Leider habe ich lange Zeit nur wenige Gleichgesinnte gefunden, die meinen Faible teilten, so dass das, was ich gerne erleben wollte und von dem ich mir nicht sicher war, ob ich es dann tatsächlich noch prickelnd finde, ein Traum und Wunschdenken blieb. Bis zum letzten Wochenende.
Über die SZ hat sich ein kleiner privater Spielkreis gefunden, dem auch noch ein wunderbares, privates, abgelegenes Gelände auf dem ausreichend Platz, Matsch und was man sonst noch so benötigt, zur Verfügung steht.
Nach einigen Terminschwierigkeiten war es dann am 1./2. August endlich soweit. 15:00 bis 15:00 Uhr war die Ansage.
Ich fuhr frühzeitig los um anzukommen und die Leute, die ich schon von einem Treffen ohne Bootcamp kannte, zu begrüßen. Auf der Fahrt stand ich eine Stunde genervt im Stau und war mir so gar nicht mehr sicher, ob ich das Alles wirklich wollte.
Um 14.00 Uhr kam ich im Camp an und es gab ein knappes Hallo von A – einem der Aktiven - und dann führte man mich in den Keller, wo in einem kleinen, dreckigen und feuchten Raum meine beiden Mit-Leidenden schon hinter einer Gittertüre verschlossen waren. Dem Stau sei zu danken, dass ich eine Stunde mehr im Warmen sitzen durfte. Wir begrüßten uns und ich erfuhr, dass mir zwei Stunden feuchter Keller mit Militärmusik-Beschallung entgangen waren – sagt ich schon einmal, dass ich Staus liebe?
Man überreichte mir ein DIN A4 Blatt mit dem Auftrag einen zweiseitigen Aufsatz zum Thema „Warum bin ich hier“ zu schreiben. Ratlosigkeit. Nehme ich das jetzt ernst oder schreibe ich einfach irgendeinen Blödsinn dahin? Meine zwei Kameraden Y und Z habe ich befragt, aber da kam wenig Hilfreiches. Also habe ich immerhin eine gute halbe Seite in großer Schrift hinbekommen und mich für ehrlich sein entschieden – und zum ersten Mal kam mir der Gedanke: „Na das kann ja heiter werden, wenn du jetzt schon Schiss davor hast, dich in die Nesseln zu setzen.
Das Blatt wurde nach ungefähr einer halben Stunde wieder abgeholt, derweil die gefühlte Raumtemperatur gesunken und zum Ausgleich die gefühlte Luftfeuchtigkeit weiter gestiegen war. Wir quatschten, ab und zu hörten wir jemanden die Holztreppe in die Wohnung und wieder runter steigen. Wir fanden es ein bisschen unfair, dass DIE in der Sonne stehen durften.
Die Zeit verging langsam, bis M uns drei Kartons brachte mit der Ansage, alle Privatklamotten dort hinein zu packen. Mein und Zs Einwand, wir hätten unsere Arbeitskleidung schon an, wurde mit einem „schon ok“ quittiert. Also klappten wir die Kartons auf und warteten darauf, dass die Zeit verging.
Fortsetzung folgt…
Bondage Award 2010 - Die Gewinner!
Eingetragen am 28 Mai 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Aus der Szene, Neues von TOXYD | 1 Kommentar
Die Gewinner der Bondage Awards stehen fest und wir von TOXYD gratulieren ganz herzlich!
Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass unsere Igelmutti - das FUCHSKIND - mit ihren herzerfrischend bösen Igelcomics den ersten Preis, also Gold, in der Rubrik “Comics” einkassiert hat. Comics vom Feinsten - Made in Germany!
Auf Platz 7 landete die SKLAVENZENTRALE bei den “best free Websites” - auch hier gratulieren wir!
Platz 9 der Kategorie “best rigger” belegt Matthias Grimme - Herzlichen Glückwunsch Matthias!
Wenn man bedenkt, dass der Bondage Award ein internationaler Wettbewerb ist, dann kann man nur sagen:
“Chapeau”
Wir haben es in diesem Jahr leider nicht in die Top 10 geschafft. Dennoch danken wir allen Kunden, Freunden, Lesern und Usern für ihre Unterstützung.
German Fetisch Fair
Eingetragen am 12 Mai 2010 von admin
in der Kategorie: Aus der Szene, Neues von TOXYD | 1 Kommentar
Nach der BondCon ist vor der German Fetisch Fair, die in diesem Jahr in Hamburg , am 14. und 15. Mai 2010 stattfinden wird.

Nach einer schönen und für uns erfolgreichen BoundCon sind die Warenkisten noch gepackt und die Toxyds hoch motiviert. Was liegt da näher als am nächsten Wochenende gleich in Hamburg weiterzumachen?
Wir bringen wieder Bewährtes und Neues mit auf die Messe und hoffen, dass wir Kunden und Freunde treffen werden, die uns in München nicht besuchen konnten, oder sich freuen, uns in HH wiederzusehen.
Gemeinsam mit den „Schlagzeilen“ werden für Sie Waren und Informationen bereithalten. Unser freundlich-kompetentes Team ist für Sie da.
Genaueres zum „German Fetish Ball“ und der „German Fetish Fair“ können Sie der Internetseite entnehmen.
BoundCon 2010 - Die Nachlese
Eingetragen am 12 Mai 2010 von Tussi de Luxe
in der Kategorie: Aus der Szene, Neues von TOXYD, Party- und Locationberichte | 2 Kommentare
Was für ein Wochenende! Das fünfköpfige Toxyd-Team, tatkräftig verstärkt durch einen Fotografen und zwei wundervolle Zofen, rückte am Donnerstag in der Zenith-Kulturhalle in München an.
Innerhalb von 4 Stunden waren alle Kisten und Kästen ausgepackt – und das waren eine ganze Menge – die Regale gefüllt, die Kleiderständer bestückt, Tische dekoriert und das kleine Lager nach allen Regeln der Kunst vollgestopft. Nachdem das letzte Banner in luftiger Höhe der Messehalle baumelte, gönnten wir uns noch eine Mütze voll Schlaf, damit wir am nächsten Tag voll einsetzbar waren.
Den Schlaf haben wir auch gebraucht!

1. Messetag
13.00 Uhr – noch ein paar Handgriffe und Schönheitsreparaturen und dann kann es los gehen.
14.00 Uhr – die ersten Besucher am Stand, die „elektrischen Schuhe“ erregen Aufmerksamkeit. Noch sind es Prototypen und nicht perfekt im Styling.
15.00 Uhr – ich, Tussi de Luxe, begebe mich auf die Suche nach Mr. BoundCon, Andreas, denn in zwei Stunden beginnt das Spektakel auf der TOXYD-Bühne. Eine Gruppe bildhübscher Mädchen stellen sich der Herausforderung, sich aus einer Fesselung durch Lew Ruben zu befreien. Der Preis, 500 Euro und eine schicke Medaille, spornen an.
16.00 Uhr – nun weiß ich Bescheid wie es gehen soll. Ein wenig aufgeregt bin ich schon, hoffentlich klappt alles.
Zur gleichen Zeit tummeln sich schon etliche Kunden am Stand und stöbern, kaufen oder unterhalten sich angeregt.
16.45 Uhr – „meine“ Mädels sind eingetrudelt und plaudern ausgelassen mit Lew, der sie gleich kunstvoll verschnüren wird. Andreas und ich sprechen noch ein paar Punkte durch und es kann los gehen.
Es läuft wunderbar, die Atmosphäre ist entspannt und alle haben Spaß – ich auch.
19.00 Uhr – die erste Runde ist gelaufen. Vier Mädchen haben sich für das Einzelfinale qualifiziert.
Auf der anderen Seite der Bühne ist derweil die Stimmung perfekt. Der schön gestaltete Stand zieht an.
21.00 Uhr - Back on stage. Auch hier ist die Stimmung gut. Den Mädchen merkt man an, dass ihnen dieser Wettbewerb so richtig Spaß macht. Mir macht es Spaß ihnen zuzusehen.
22.30 Uhr – es wird eng! Die Mädchen kämpfen gegen die Zeit, die Seile und die Konkurrenz. Sie sind alle verdammt gut. Lew schnürt und knotet und schwitzt. Seine fröhliche, lockere und ruhige Art macht ihn unglaublich sympathisch.
23.15 Uhr – Preisvergabe! Jetzt kommen die hübschen Zofen des TOXYD-Teams zum Einsatz! Eine glückliche Gewinnerin. Lilly aus Linz, Österreich, strahlt über das ganze Gesicht und nimmt den Preis gerne entgegen. Die Mitbewerberinnen freuen sich ehrlich mit ihr und strahlen mit den glänzenden Glasmedaillien um die Wette. Es ist so herzerfrischend ihnen zuzusehen und mit ihnen zu feiern. Die Zofen verteilen roten Prosecco.
Gute Nacht Mädels – morgen geht es in die Doppel-Runde!
2. Messetag
Ja, ich bin ein wenig müde und die Füße sind schon eine Schuhnummer größer. Dennoch freue ich mich auf diesen langen Tag, der mit vielen neuen Programmpunkten auf das Team wartet. Wir sind ein gutes Team, jawoll!
12.00 Uhr – es geht weiter! Schon vor 12 Uhr laufen die ersten Besucher durch die Gänge. Wir sind bereit.
14.00 Uhr – immer mehr bekante Gesichter besuchen den Shop. Manch einen erkennt man erst auf den zweiten Blick oder gar nicht. Wie sich doch Bilder oft von der Realität unterscheiden. Wir haben gut zu tun. Eine unserer Gastzofen entwickelt sich zum Korsett-Professional und wir als Beraterin gerne genommen. Im Übrigen – beide Zofen wurden von GUWI eingekleidet und sehen bezaubernd aus.
15.00 Uhr – mittlerweile hat sich auch Mrs. GUWI – alias Zauberela – in ihr Traumoutfit gewandet und sieht nach Politur und Maske großartig aus. Das Modell „Marie Antoinette“ ist DER Knaller. Immer mehr Fotografen scharen sich um Madame und die Zofen, das Bild ist wirklich wunderschön anzusehen. Es blitzt am laufenden Band.
15.30 Uhr – für mich ist schon wieder Bühnenzeit. Die Truppe um Lew Ruben und heute auch Clair Adams steht bereit um den Wettbewerb im Paarchallenge zu bestehen. Wieder steht eine Gruppe schöner und halbnackter Mädchen auf der Bühne. Sechs davon werden ins Finale einziehen und ein Paar wird den Preis von 500 Euro gewinnen.
17.30 Uhr – die Finalistinnen stehen fest! Bis später dann!
Im Shop geht es derweil weiterhin hoch her. Alle Mitarbeiter sind im Einsatz. Ein schöner Anblick so ein mit Leben gefüllter Stand.
Noch immer klicken die Fotoapparate – noch immer ist das Ziel unsere Königin und die Zofen.
19.00 Uhr - Finale auf der Bühne! Drei Paare kämpfen um die Medaillen und den Geldpreis. Dennoch ist alles so wunderbar entspannt und locker. Die Schiedsrichter sind begeistert. Das Publikum auch. Fotografen blitzen und filmen um die Wette.

21.00 Uhr – Die Sieger stehen fest und freuen sich so, dass das Zuschauen auch schon ein Gewinn ist. Bravo Mädels – ihr ward allererste Klasse. Noch einmal treten alle Teilnehmerinnen mit Lew und Clair auf die Bühne. Man verabschiedet sich überschwänglich und hofft auf ein Wiedersehen.
21.15 Uhr – eifriger Umbau auf der Bühne. Die Standparty sollte schon vor 15 Minuten beginnen. Fix werden Tische mit rotem Stoff verziert, roter Prosecco ausgeschenkt und Käsekuchen gereicht. Was zögerlich beginnt wird später gerne angenommen und bis zum Messeende wird gelacht, getrunken und geplaudert – und natürlich auch wieder viel fotografiert.
22.30 Uhr – Zauberela rauscht mit Zofe hinüber ins Kesselhaus um dem gewählten VIP-Dom zu gratulieren und ihm ein Spankingset der Firma TOXYD überreichen.
24.0 Uhr – Das war es! Die letzten Besucher haben das Messegelände verlassen und gehen hinüber ins Kesselhaus zum Ausnahmezustand.
Ich werfe mich in mein Partyoutfit und stelle fest – ich bin HUNDEMÜDE . Nicht nur ich, sondern fast die gesamte Crew kann sich kaum noch auf den Beinen halten.
Kurz entschlossen werden Pumps gegen Ballerinen ausgetauscht und man findet sich in der Bierstube des Hotels wieder.
03.00 Uhr - Gute Nacht BoundCon
Ich könnte Euch noch so viel BoundCon erzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.
Eure Tussi de Luxe
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1956 im Ruhrpott geboren, jetzt am Niederrhein ansässig. Dort tätig als Ein-Frau-Betrieb einer Eventagentur und freischaffende Journalistin, PR-Frau. Autorin im Online-Magazin der SZ und der SZ-Beilage "noncon" in den Schlagzeilen.
alias Trinith, geb. 1972, eCommercemanager, Chefeinkäufer. Seit 2001 Besitzer eines Hörbuch-, und Hörspielversandes. Mitbesitzer der Consensual OHG.
alias Drachenmann alias Tatsu Otoko, geb. 1953, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Verleger, Künstler. Redakteur in der "Schlagzeilen" Redaktion. Mitherausgeber und Mitbesitzer des Charon Verlages. Herausgeber und Autor diverser Bücher. Veranstalter von Workshops zu diversen SM-Themen, vorzugsweise Japanbondage. Mehr Informationen über Matthias unter www.bondageproject.com.
geb. 1972. Für ihn ist SM pure Lebensfreude und die ehrliche Art mit einem Partner zusammen zu leben. Düster und Bizarr ist die reale Welt bereits genug.
alias Zauberela, geb. 1971, Kauffrau. Seit 16 Jahren Besitzerin der Marke "GUWI" mit Sitz in Hamburg. Verantwortlich für Latexdesign und Herstellung von Latexmode. Mitbesitzer der Consensual OHG.
alias Gebieterin BlackAngel, geb. 1965. Sie ist es gewohnt, beruflich wie privat Menschen zu erziehen, zu fördern und zu führen. Hobbies: Malen, Schreiben, Träume träumen und Träume leben.
die junge Frau aus Bayern hat zwei große Leidenschaften: Die Schriftstellerei und BDSM. Diese vereint sie in ihren Werken - aus Lycias Feder entspringen Kurzgeschichten, Geschichtenreihen, Partyberichte und -Kritiken und Buchrezensionen im Bereich der Bizarr-Erotischen Literatur sowie seit kurzem auch Fachartikel im Psychologischen Bereich.
alias Adman, geb. 1970, M.Informatiker, Werber, PR-Mann, Ex-Polizist zur See. Seit 1998 selbständig im Bereich Neue Medien mit eigener Werbeagentur. Mitgründer von BDSM-Island und der Marke "TOXYD". Mitbesitzer der Consensual OHG.
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